Screenshot „Der Kontext“

Medien-Steckbrief (1): Der Kontext

Die Designerin Julia Köberlein trägt ihre Unternehmensidee seit mehr als fünf Jahren mit sich herum – und realisiert diese nun im Media Lab Bayern. Wir haben das Team von „Der Kontext“ in München besucht.
Schon während des Studiums habe sie viele Zusammenhänge im Weltgeschehen nicht mehr verstanden, obwohl sie viele Nachrichten konsumierte, erzählt uns Julia. Bedacht mit dem European Newspaper Design Award und inspirierendem Feedback von gewichtigen Stimmen wie der Miriam Meckels, hat sie die ihre Lösung für dieses Problem über die Jahre weiterentwickelt. Ihre Lösung heißt „Der Kontext“ und soll Nachrichtenkonsumenten in einem Magazin den selbigen wiedergeben.

Heute sind sie zu dritt im Team, sitzen derzeit im Inkubator Media Lab Bayern und stehen mit ihrem Medienprodukt nach viel harter Arbeit kurz vorm Markteintritt. Gerade ist ihr Crowdfunding gestartet. Was „Der Kontext“ ist und will, lest ihr im Startup-Steckbrief.


Fotos zur Verfügung gestellt von „Der Kontext“

Medien-Steckbrief

Name: Der Kontext (Kontextlab)

Standort: München

Produkt: Ein digitales Hintergrundmagazin, das Zusammenhänge zwischen Nachrichten herstellt und dem Weltgeschehen einen Kontext gibt. Ein Teil der Inhalte wird selbst produziert, überwiegend wird von vertrauenswürdigen anderen Quellen kuratiert.

Team: Julia Köberlein (Gründerin), Bernhard Scholz (Mitgründer), Erich Seifert (Softwareentwickler)

Entscheidender Moment: Als „De Correspondent“ in den Niederlanden startete, hat Julia realisiert: „Hey, vielleicht ist das gar nicht notwendig, das über einen großen Verlag zu machen, sondern wir können uns das doch selber trauen.“ Es war der Anstoß, ein eigenes Startup zu gründen.

Bisherige Meilensteine: Exist-Förderung 2014, Start im Media Lab Bayern in 2015, Start des Crowdfundings im Dezember 2015.

Finanzierung: Derzeit Crowdfunding, danach Abomodell. Mittelfristig soll die Plattform hinter dem Magazin auch als Whitelabel-Lösung an Unternehmen verkauft werden.

Next steps: Crowdfunding erfolgreich abschließen, dann mit dem ersten Produkt in den Markt starten. Sie erhoffen sich ein Investment von einem Business Angel.

Vision: „Dass ‘Der Kontext’ international wird“ und sie davon leben können. „Wir wollen auf keinen Fall das nächste journalistische Produkt werden, das schlecht bezahlt“, sagt Julia.


Du willst weitere Medien-Startups und -Projekte kennenlernen? Wir stellen im Blog regelmäßig Beispiele vor. Außerdem sammelt Jouvenir gemeinsam mit anderen Experten in diesem Google Doc Beispiele.

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